Archive for the ‘Prominente Schädel’ Category

Promi Teil XVII

Montag, August 9th, 2010

Ein echter Klassiker und grafisch erste Sahne ist das Logo des Marvel Helden „Punisher“ hier auf dem Cover des Soundtracks zum Film. Der Streifen lief ja neulich hierzulande auf Pro7 wobei sich immer wieder die Frage aufdrängt: „Warum schaut man überhaupt noch einen Film auf Pro7?“ Plötzlich tauchen da Leichen auf und der aufmerksame Betrachter fragt sich erstaunt wie die da so plötzlich hingekommen sind, zumal man den Fernsehsessel nicht verlassen hat um eine Limo aus dem Kühlschrank zu holen. Liegen die bei Jedermann im Wohnzimmer? Da gibt es Großaufnahmen von drei wackeren Desperados und in der nächsten Szene muss Banderas allein weitermachen. Bruce Willis lässt einen lockern Spruch los, auf den aber nie Taten folgen bzw. nie in der Pro7 Version.

Promi Teil XVII

Samstag, April 3rd, 2010

Und wieder ist sie da, die Rubrik: „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute“ (diesmal eher das Letztere). Punk, Rock, Metal, Indie und jetzt Hip Hop. Der Schädel zieht sich durch fast alle Genres der Musik (wer eine Schlagerplatte mit Totenkopf darauf hat bitte melden). Herr Paul Hartmut Würdig aka Sido ist ja hierzulande dick im Geschäft und die abgebildete Scheibe kam doch tatsächlich in Deutschland sofort auf Platz 1 der Albumcharts (Österreich und Schweiz jeweils Platz 2 – wer lag da wohl vorn).
Heute wird auch klar warum er immer mit dieser Maske aufgetreten ist – ohne dem Ding sieht er nämlich ganz nett aus und man hätte im seine Texte wohl kaum abgenommen. Und so herzige Songs wie „Sie bleibt“ gehen mit dem Edelstahlgehänge ja gleich gar nicht.

D A N K E – T H A N K S !

Freitag, Januar 1st, 2010

Vielen, vielen Dank für die schöne Resonanz beim Wettbewerb um den „Schädel des Jahres 2009“. Trotz der kleineren Ausschreibung sind dennoch 33 Entwürfe eingegangen. Hierfür und für all die Unterstützung an dieser Stelle nochmals DANKE. Die Jury wird in den nächsten Tagen schwer ins Schwitzen kommen denn die Qualität der eingereichten Arbeiten ist wie immer gewaltig. Also jetzt noch kurz geduldig bleiben. Der Jury wünsche ich viel Spaß und Dank im Voraus.

Thank you for the great feedback to the „skull of the year 2009“ contest. There were 33 entries this year. The jury will have a hard job to do, due to the high quality of the layouts. But I think they’ll have big fun and I’m looking forward to the results of their vote. Stay tuned.

Promi Teil XVI

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Mal wieder was aus der wunderbaren Rubrik: „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute”. O.K. jetzt geb’ ich auch mal an: Aus meinem Plattenschrank.
Social Distortion haben bereits auf Ihrem Erstling „mommy’s little monster“ von 1983, dieses sehr herzige Knochenmännchen von Mackie Osborne dabei. Mein Exemplar hier ist aber auch auf der Promotion LP „girls cars and loud guitars!”, das freut das Sammlerherz, da es angeblich nur 300 davon gibt. Die Scheibe ist sehr Rockabilly und Blues lastig und auf der B-Seite sind einige live und unpluged Stücke zu hören. Nun ja, wer ’s mag.

Hatte ich beim Promi Teil X noch berichtet welches Stück Vinyl unter meinen Top 20 zu finden ist, so möchte ich bei Social Distortion auf jedenfall noch „white light, white heat, white trash“ erwähnen. Auf jeden Fall noch unter den Top 50.

Promi Teil XV

Sonntag, August 16th, 2009

Mal wieder was aus der lange vernachlässigten Rubrik: „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute”. Schweisser hieß und neuerdings wieder heißt diese Combo aus Bayern. Bei der LP „Eisenkopf” handelt es sich um ein sehr brachiales Werk mit klassischer „Double-Bass-Krach-Mucke” (hierfür werde ich mit dem Titel „Unwort des Jahres” ausgezeichnet). Die Knochenrübe auf dem Cover ist interessanter Weise nicht menschlicher Natur, keine Ahnung um welches Tier es sich handelt. Wer ’s weiß bitte melden.

Netlabel von CM

Samstag, März 28th, 2009

Kollege und fleißiger Blogleser CM hat mit seinem Netlabel Designrockers ein neues Projekt am laufen. Die Regler nach rechts und viel Glück damit. Gruß.

Auch recht prominent

Dienstag, März 10th, 2009

Schon gewusst, dass der Beteigeuze der zehnthellste Stern an unserem Abendhimmel ist? Und das ihn bereits mein arabischer Kumpel und Astronom Abd ar-Rahman as-Sufi (†986) erwähnt hat. Nein? Tja, das alles hab ich auch nicht gewusst, aber das Beteigeuze das Heimatsystem von Ford Prefect und Zaphod Beeblebrox ist, war mir doch hinlänglich bekannt (ihres Zeichens zwei Protagonistens aus „Per Anhalter durch die Galaxis”). Das Beteigeuze in Ulm ist nun jedoch einer der wenigen Läden in der Region in dem tolle Sparten - Krach - Mucke (Auch - Für - Alte - Leute) live gegeben wird. Da würde sich Ford Prefect freuen – und Rahman as-Sufi hoffentlich auch. Und außerdem: Das Logo der Kneipe ist auch nicht ohne.

Promi Teil XIV

Freitag, Februar 6th, 2009

And Now for Something Completely Different – wie man so schön sagt. Zur Rubrik mehr oder weniger bekannter Schädel aus meinem Plattenschrank (oder dem anderer Leute).

Ja was haben wir hier für eine schöne Näharbeit von der Band Okkervil River auf ihrem 2008 Album „The stand ins“. Es ist mir nicht gelungen in Erfahrung zu bringen, wer dieses herzige Schädelgerät entworfen hat, aber so wie Will Sheff – der Cheff der Band – aussieht könnte er es glatt selbst entwickelt haben. Hut ab! Sehr gelungene Arbeit!
Ganz im Gegensatz zu der Musik die dieser Tonträger von sich gibt. Die Kritiker jubeln, aber das kennen wir ja. Hier würde ich sagen: Gewollt, aber nicht wirklich gekonnt. Natürlich ist die Mucke recht folkig, fröhlich mit einem zarten Anstrich Melancholie. Aber würde ich Vergleiche suchen und sie bei den Walkabouts oder den Two Gallants finden, dann aber ab zurück in den Proberaum oder sich ganz aufs Sticken. konzentrieren.

Promi Teil XIII

Dienstag, Dezember 2nd, 2008

Das Ding heißt in „In aller Stille” der Designer war Dirk Rudolph, die Band sind Die Toten Hosen. Fertig.

Was aber wirklich zählt ist, dass dieses gute Stück nicht bei mir im Plattenschrank steht. Und warum? Ist es nicht als LP erschienen? Mitnichten.
Ja ich habe es bei meinem lokalen Plattenhändler vorbestellt, damit ich pünklich am 14.11. die neue Lp in Händen halten kann. Ach ja – was sind wir für ein Team, so manchen Monatslohn hab’ in dem kleinen verrauchten Plattenladen an der staubigen Hauptstraße schon liegen lassen. Seit über 20 Jahren pilgere ich zu jenem Hort gepflegter Vinylkultur. Und er hat es mir gelohnt mit wunderbaren Stücken Musik, auf jenem herrliche Material; Vinyl – zwar ohne Bonus Tracks, aber das ist sowieso nur was für Erbsenzähler. Und nun das. Ihn und Mich habt Ihr (Selbstzensur) betrogen.
Was stehen da für Scheiben in meinem Plattenschrank, wunderbare Rillen durchpflügt mein Saphir. Aber nun greift er ins Leere. (Selbstzensur) doch Eure Lp in den (Selbstzensur) wenn Ihr daraus ein Spekulationsobjekt machen wollt (bei ebay liegen die Gebote ja immerhin bereits bei 120 Euro).
Leute ich steh auf Eure Mucke, und die will ich hören, und das zu einem fairen Preis. Und wenn ihr die Scheibe nur an Eure Kumpels verteilen – natürlich „In aller Stille”.

Promi Teil XII

Donnerstag, September 25th, 2008

Fortsetzung der losen Serie: Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank, oder dem anderer Leute. Straight to Hell heißt die Platte zum gleichnamigen Film, der, wenn man den Kritiken Glauben schenken möchte, wohl eine der größten Verschwendungen an Zelluloid seit „Ein Zombie hing am Glockenseil” ist. Gut das kann wohl niemand beurteilen, da der Film wohl noch nie über die Mattscheibe flimmerte – warum (oder kennt ihn einer).
Nun gut, die Platte hingegen ist ziemlich gelungen mit einigen unbekannten Stücken der Pogues (die hoffentlich nirgends als Bonustrack auf CD zu haben sind), der selige Joe Strummer gibt einiges zum Besten, Pray for Rain und ein Typ namens Zander Schloss (???).
Die drei Schädel auf dem Cover sind vom kanadischen Illustrator Blair Drawson (oder ist Blair ein Mädchenname? Mal wieder kein Plan der Autor dieses Artikels). Auf jeden Fall sehr gelungen dieser Totentanz mit Gewalt, Sex und Alkohol. Erschienen ist die schöne Scheibe bereits 1987 – ach ja, ich erinnere mich.